Ein Leser meines letzten Gründerland-Newsletters meinte, er könne meine Meinung zur aktuellen “Wirtschaftskrise” nicht teilen, wir säßen alle schon in einem sinkenden Schiff. Nun, ganz so pessimstisch sehe ich es tatsächlich nicht. Aber darum ging es mir in meinem Newsletter auch gar nicht.
Daher noch ein kleines Nachwort dazu:
Ja, es mag sein, dass schwere Zeiten auf uns zukommen. Für den einen wahrscheinlich mehr als für den anderen. Wer jetzt seinen Job verliert und nicht mehr weiter weiß, hat erstmal nichts zu lachen. Das bestreitet ja auch keiner. Der Frage ist wie man damit umgeht und Unternehmer (mein Newsletter ist ja für die, die etwas “unternehmen”) suchen eben nach den Chancen, die sich durch Krisen und Veränderungen ergeben. Selbstverständlich sollte sich jeder – auch in guten Zeiten – auf Krisen und Notfälle vorbereiten. Vor allem Unternehmer. In diesem Artikel von mir stehen einige Tipps dazu:
http://www.gruenderland.de/unternehmensaufbau/krisenmanagement-risikovorsorge.html
Wer sich zum Beispiel als Kleinunternehmer neben seinem Job ein zweites Standbein aufbaut, ist eben auch in Krisenzeiten besser gewappnet. Aber viel mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt
Jetzt nochmal eine schöne Beobachtung zur “perfekten Geschäftsidee” – auch in Krisenzeiten:
Als ich neulich bei strahlendem Sonnenschein am wunderschönen Ostseestrand von Prerow war, fiel mein Blick auf ein großes Sonnensegel mitten am Strand. Dort konnte man sich direkt am Strand auf einer Liege von einer Physiotherapeutin massieren lassen. Vielleicht kennen einige noch mein Beispiel zum Thema “Starten mit wenig Startkapital”, wo eine Physiotherapeutin keine große und teure Praxis eröffnet hat, sondern mit ihrer transportablen Massageliege direkt zu den Kunden ins Büro oder nach Hause fährt:
http://www.gruenderland.de/finanzierung/gruenden-ohne-startkapital.html
Ich muss zugeben, die Vorstellung, den ganzen Sommer direkt am Strand zu arbeiten, klingt noch reizvoller. Es gab dort auch noch einen Eis- und Getränkeverkäufer. Aber wenn ich daran denke, wie schwer der seinen Wagen durch den Sand schob, hat die Physiotherapeutin auch noch den besseren Job, glaube ich. Das hat schon was von der perfekten Geschäftsidee, oder?! Hm, womit könnte man am Strand noch Geld verdienen?
Und wo wir schon bei Geschäftsideen sind – noch ein Wort zur 1. BizIdeaParty in Berlin:
Zugegebenermaßen wollte ich die 1. BizIdeaParty schon hinter mir haben, aber leider war ich die letzten Monate zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Trotzdem möchte ich die Sommerstimmung für den ersten Testlauf nutzen. Es soll erstmal wirklich nur eine entspannte und lustige Party im kleinen Kreis werden, bei denen jeder mit einem guten Gefühl und möglichst vielen Anregungen für seine eigene Geschäftsidee nach Hause gehen soll. Da ich diesen Sommer wahrscheinlich kaum in Berlin sein werde, bleibt die Frage nach dem Termin. Deshalb wollte ich hiermit nochmal alle, die im Sommer an dem einen oder anderen Wochenende in Berlin sein werden oder für die 1. BizIdeaParty nach Berlin kommen würden, darum bitten, mir eine E-mail zu schreiben. Bitte mir einfach mit einem kurzen Text hier eine Nachricht schicken (wer bin ich, wann kann ich, welche Geschäftsidee suche ich etc.).
Sommerliche Grüße & vielleicht sehen wir uns am Strand oder in Berlin,
Matthias Klopp
